Nachdem ich heute Morgen 2 Posting + Posting gelesen habe, wollte ich die Ereignisse rund um den Übergang der inoffiziellen Fanpage des MQ zur offiziellen Fanpage kurz skizzieren.
Der Tweet von @pezik am Samstag hat den ganzen Sachverhalt aus Social Media GeekSicht zusammengefasst:
Begonnen hat es mit einem offiziellen StartPostingdes MQ, in dem der Übergang kurz dargelegt wurde. Kurz drauf kam das erste negative Posting.
Es folgten zahllose negative Postings, die teils sehr amüsant aber doch großteils inkompetent waren/sind. Ein kleine Auswahl:
Sachverhalt
Doch was war passiert: ”Helmuth Lammer gründete 2009 die MQ Facebook Page ohne Hinweis seiner Person als Betreiber der Seite.” Im Glauben, dass es sich um die offizielle Seite des MQ handelte, wurden viele User Fan, wunderten sich allerdings, mit welcher Strategie (Tonfall, Frequenz…) die Page geführt wurde. Für jeden PR bzw. Social Media Geek ist daher einleuchtend, dass diese Situation für das MQ nicht tragbar war (Irreführung, Unkenntnis interner Abläufe des MQ…).
Dann geschah das, was bereits die letzten 1-2 Jahre weltweit “Standardprozedere” ist: eine Marke wendet sich an ein User, der “seine” Fanpage verkaufen möchte. Letzte Woche wollte man die Forderung von Herrn Lammer intern besprechen und diese Woche abschließende Gespräche führen. Zur selben Zeit hat das MQ eine Übertragung richtlinienkonform beantragt. Von Facebook war allerdings keine Termin für die Übertragung genannt werden. Freitagvormittag wurde die Übertragung vollzogen – also während laufenden Verhandlungen.
Das brachte Herrn Lämmer dazu, folgenden Kommentar zu posten: “Na gut … ihr Arschlöcher … ich geh damit an die Presse“. Es folgte ein Emailverkehr, in dem das MQ nochmals den Sachverhalt schilderte und bedauerte, dass die Übertragung so verlaufen ist. Herr Lammer entschuldigte sich für sein erstes Posting, drohte aber doch mit einem medialen Aufstand.
“Am Freitag Abend um 18.45h wurde von Herrn Michael Kaden (MIKAMEDIA) und Herrn Helmuth Lammer folgende Presseaussendung über APA-OTS versandt: http://bit.ly/eiz0iN”. Das MQ nahm am 2.4.11 dazu Stellung: http://bit.ly/ig2pUI, seither tobt der Shitstorm auf der MQ Seite. (Detaillierter Sachverhalt)
Viel Lärm um nichts
Der Shitstorm war perfekt? Ja: aber ungerechtfertigt. Das MQ hat sich um eine Einigung bemüht und war quasi mitten im Verhandlungsstadium. Facebook kam der Einigung zuvor, sodass ich eigentlich kein Fehlverhalten erkennen kann. Das die Kommunikation über Social Media und in Folge in den klassischen Medien der Problematik einen neuen Spinn verpassten, haben wir die vergangenen 3 Tage erlebt.
Das Pro und Contra war fachlich leider nur “schwach” vertreten: die Argumente von Luca, Jana, Marco und Lena verpuffte an der Inkompetenz der User, die leider noch immer nicht verstehen, wie die Welt im Social Media funktioniert. Den Sachverhalt genauer zu analysieren bzw. die damit verbundene Eigendynamik zu beleuchten wird in den nächsten Tagen folgen.
Zusammenfassend…
…muss man sagen, dass ein üblicher und den Facebookregeln konformer Vorgang zu einem Sturm der Entrüstung führte, der völlig ungerechtfertigt war. In Wahrheit viel Lärm um nichts und wieder ein Beweis, dass der Großteil der Fb User keine “mündigen” Social Media User sind.
2. Teil MQ Gate: Tag 5 | Der User hat doch Recht








